HomeFAQ

FAQ

firecalc FAQ - firecalc

Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den entsprechenden Antworten:

1. Welcher Wert muss für den Wassergehalt des Brennstoffs bei der Verbrennungsrechung des Brennstoffs von festen Brennstoffen eingetragen werden?

Es muss der Wassergehalt "Analysenfeucht" eingetragen werden, also der Wasseranteil des festen Brennstoffs zum Zeitpunkt kurz vor der Verfeuerung des Brennstoffs. Oft wird dieser Wert auch als Feuchte oder Brennstofffeuchte bezeichnet und es gibt auf dem Markt einige Meßverfahren z.B. Widerstandsmessgeräte zur Bestimmung dieser Größe. Je nach gewünschter oder notwendiger Genauigkeit sollte aber ein genaueres Meßverfahren verwendet werden.

Genauer ist das Verfahren zur Bestimmung der Holzfeuchte mit Hilfe eines Ofens. Hier wird die Masse des Holzes vor dem Trocknungsprozess im Ofen mit Hilfe einer sehr genauen Waage bestimmt. Anschließend wird das Holz mindestens 24 Stunden bei ca. 120 Grad im Ofen getrocknet. Nach 24 Stunden Trocknung wird die Holzprobe 2 bis 3 Stunden in einem Exsikkator auf Raumtemperatur abgekühlt ohne dass das Holz wieder durch die Luftfeuchte des Raumes Wasser aufnehmen kann. Anschließend wird die Masse des Holzes erneut bestimmt. Der Masseunterschied Vorher-Nacher entspricht dem Wert Wassergehalt "Analysenfeucht".

Der Verbrennungsablauf wird in erster Linie vom Heizwert und der Zusammensetzung des festen Brennstoffs bestimmt. Dabei ist bei den entsprechenden Angaben zu beachten auf welchen Bezugszustand bezogen wird.

Definition der Bezugszustände fester Brennstoffe nach DIN 51700

1. Rohzustand (roh)
Als roh wird der Brennstoff im Anlieferungszustand bezeichnet.

2. Lufttrockener Zustand (lftr)
Ein Brennstoff wird als lufttrocken bezeichnet, wenn durch Lagern die grobe Feuchtigkeit des Brennstoffes soweit verdunstet ist, dass sich das hygroskopische Gleichgewicht mit der Luft eingestellt hat.

3. Analysenfeuchter Zustand (an)
Dieser Zustand entspricht etwa dem lufttrockenen Zustand und beschreibt den Zustand zum Zeitpunkt der Analyse, bei dem der Gleichgewichtszustand nach 2. noch nicht erreicht sein muss.

4. Wasserfreier Zustand (wf)
Als wasserfrei wird ein Brennstoff bezeichnet, der bei 106°C bis zum Gleichgewichtszustand getrocknet worden ist.

5. Wasser- und aschefreier Zustand (waf)
Dieser Zustand ergibt sich, wenn vom wasserfreien Brennstoff der Aschegehalt abgezogen wird.

6. Wasser- und mineralstofffreier Zustand (wmf)
Der wasser- und mineralstofffreie Brennstoff ist der ballastfreie Brennstoff, der oft als
Reinkohle bezeichnet wird. Diese Reinkohle besteht wiederum aus flüchtigen Bestandteilen (Flüchtigen) und festem Kohlenstoff (fixer Kohlenstoff).

Der Heizwert des Brennstoffs ist stark abhängig von dem Wassergehalt des Brennstoffs. Je höher der Wassergehalt desto geringer der untere Heizwert des Brennstoffs. Mit dem Brennstoffformular von firecalc können sowohl vollständige Analysen (wenn Ihnen solch eine Analyse vorliegt) als auch Standardanalysen z.B. Buche, Fichte, Eiche, Birke, Braunkohle, Steinkohle, Presslinge wie Pellets oder Holzbriketts mit den Wassergehalt Ihrer Messung berechnet weden.

Flamme icon FAQ - firecalc

Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den entsprechenden Antworten:

 

1. Welcher Wert muss für den Wassergehalt des Brennstoffs bei der Verbrennungsrechung des Brennstoffs von festen Brennstoffen eingetragen werden?

Es muss der Wassergehalt "Analysenfeucht" eingetragen werden, also der Wasseranteil des festen Brennstoffs zum Zeitpunkt kurz vor der Verfeuerung des Brennstoffs. Oft wird dieser Wert auch als Feuchte oder Brennstofffeuchte bezeichnet und es gibt auf dem Markt einige Meßverfahren z.B. Widerstandsmessgeräte zur Bestimmung dieser Größe. Je nach gewünschter oder notwendiger Genauigkeit sollte aber ein genaueres Meßverfahren verwendet werden.

Genauer ist das Verfahren zur Bestimmung der Holzfeuchte mit Hilfe eines Ofens. Hier wird die Masse des Holzes vor dem Trocknungsprozess im Ofen mit Hilfe einer sehr genauen Waage bestimmt. Anschließend wird das Holz mindestens 24 Stunden bei ca. 120 Grad im Ofen getrocknet. Nach 24 Stunden Trocknung wird die Holzprobe 2 bis 3 Stunden in einem Exsikkator (Link zu Wikipedia) auf Raumtemperatur abgekühlt ohne dass das Holz wieder durch die Luftfeuchte des Raumes Wasser aufnehmen kann. Anschließend wird die Masse des Holzes erneut bestimmt. Der Masseunterschied Vorher-Nacher entspricht dem Wert Wassergehalt "Analysenfeucht".

Der Verbrennungsablauf wird in erster Linie vom Heizwert und der Zusammensetzung des festen Brennstoffs bestimmt. Dabei ist bei den entsprechenden Angaben zu beachten auf welchen Bezugszustand bezogen wird.

Definition der Bezugszustände fester Brennstoffe nach DIN 51700

1. Rohzustand (roh)
Als roh wird der Brennstoff im Anlieferungszustand bezeichnet.

2. Lufttrockener Zustand (lftr)
Ein Brennstoff wird als lufttrocken bezeichnet, wenn durch Lagern die grobe Feuchtigkeit des Brennstoffes soweit verdunstet ist, dass sich das hygroskopische Gleichgewicht mit der Luft eingestellt hat.

3. Analysenfeuchter Zustand (an)
Dieser Zustand entspricht etwa dem lufttrockenen Zustand und beschreibt den Zustand zum Zeitpunkt der Analyse, bei dem der Gleichgewichtszustand nach 2. noch nicht erreicht sein muss.

4. Wasserfreier Zustand (wf)
Als wasserfrei wird ein Brennstoff bezeichnet, der bei 106°C bis zum Gleichgewichtszustand getrocknet worden ist.

5. Wasser- und aschefreier Zustand (waf)
Dieser Zustand ergibt sich, wenn vom wasserfreien Brennstoff der Aschegehalt abgezogen wird.

6. Wasser- und mineralstofffreier Zustand (wmf)
Der wasser- und mineralstofffreie Brennstoff ist der ballastfreie Brennstoff, der oft als
Reinkohle bezeichnet wird. Diese Reinkohle besteht wiederum aus flüchtigen Bestandteilen (Flüchtigen) und festem Kohlenstoff (fixer Kohlenstoff).

Der Heizwert des Brennstoffs ist stark abhängig von dem Wassergehalt des Brennstoffs. Je höher der Wassergehalt desto geringer der untere Heizwert des Brennstoffs. Mit dem Brennstoffformular von firecalc können sowohl vollständige Analysen (wenn Ihnen solch eine Analyse vorliegt) als auch Standardanalysen z.B. Buche, Fichte, Eiche, Birke, Braunkohle, Steinkohle, Presslinge wie Pellets oder Holzbriketts mit den Wassergehalt Ihrer Messung berechnet weden.

 

Umfangreiches Handbuch

handbuch_firecalcUmfangreiche Unterstützung bei der Bedienung von firecalc bieten ein über 200 Seiten starkes Handbuch als pdf-Datei.

Weiterlesen...

Hilfesystem

Hilfesystem firecalcUmfangreiche Unterstützung bei der Bedienung von firecalc bieten ein detailliertes Hilfesystem (html-Dateien).

Weiterlesen...

Regelmäßige Updates

Update firecalcRegelmäßige Updates sichern die Funktionalität auch auf neuen Betriebsystemen.

Weiterlesen...